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Ein paar Wochen nach dem Tod meines ersten Hundes Kalinka konnte ich es ohne Hund nicht mehr aushalten. Also habe ich mir in allen Zeitungen den Tiermarkt vorgenommen und wurde fündig: ein 12 Wochen alter Schäferhundmischling (mit Husky gemixt, wie ich später rausgefunden habe). Als ich Bonnie sah, wusste ich sofort: das ist mein Hund.
Bei Bonnie musste ich mir zum ersten Mal richtige Gedanken über Hundeerziehung machen. Sie ist eigensinnig und sehr intelligent. Ich denke, dass sie einige Eigenschaften vom Husky geerbt hat. Sie jagte auch sehr gerne, ein Problem, dass ich von Kalinka nicht kannte. Hundeschulen waren damals noch nicht so häufig zu finden wie heute, also musste ich selbst Ideen haben. Mit Hilfe von einigen guten Büchern und Videos wurde aus Bonnie ein fantastischer Hund, der auch, wie ich das von Kalinka kannte, überall ohne Leine laufen konnte. Selbst am Fahrrad und die Hauptstraße entlang.
Bonnie ist der schlauste Hund, den ich kenne, und ich kenne und kannte einige. Als sie zu mir kam war unser Grundstück noch nicht eingezäunt und sie musste stundenweise in den Zwinger. Schon gleich in der ersten Woche, man bedenke, sie war 13 Wochen alt, hatte sie die Zwingertür aufgemacht. Wir mussten sie dann immer abschließen. Später war dann alles eingezäunt und sie konnte den ganzen Tag draußen verbringen. Das Gartentor war natürlich abgeschlossen. Irgendwann sahen wir vom Fenster aus, dass Bonnie mit den Zähnen am Schlüssel rumgemacht hat. Den konnte sie natürlich nicht drehen, aber ich fand es faszinierend, dass so ein junger Hund rausgefunden hat, dass die Tür mit dem Schlüssel zu öffnen ist. Irgendwann hatte Bonnie rausgefunden, dass sie über das Gartentürchen springen konnte und sobald der Letzte von uns das Haus verließ, lief sie hinter dem Auto her. Bis wir ihr erklärten, dass sie jetzt auf alles aufpassen muss. Und man glaubt es nicht, seitdem war Ruhe und sie hat ihre Aufgabe sehr ernst genommen. Jeder, der vorbeikam, wurde gründlich verbellt.
Bei der Rettungshundestaffel war sie absolut super. Sie hatte schon beim 3. Mal Fremde gesucht und wusste auch genau, um was es geht. Als Bax und Pia zu uns kamen hatte sie die beiden immer wieder reingelegt. Einmal hat meine Mutter beobachtet, dass Bax auf Bonnies Lieblingsdecke lag. Bonnie ist aufgestanden und hat die Treppe runtergeschaut, so, als sei da etwas ganz Besonderes. Bax, neugierig, stand auf und schaute auch runter. Und Bonnie hatte ihre Decke wieder.

Am 04.12.2008 ist Bonnie über die Regenbogenbrücke gegangen






Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.

Ich bin ich, ihr seid ihr. Was wir jemals füreinander waren - wir sind es noch immer.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht keine andere Art zu reden, seid nicht feierlich oder traurig.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Spielt, lacht, denkt an mich, betet für mich...

Gebt acht, daß mein Name so ausgesprochen wird, wie er es

immer wurde...

ohne eine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete.

Der Faden ist nicht durchschnitten.

Ist der Tod nicht nur ein nebensächlicher Zwischenfall?

Weshalb sollte ich nicht mehr in euren Gedanken sein?

Nur, weil ihr mich gerade nicht sehen könnt?

Inmitten der Zeiten und zwischen den Dimensionen warte ich auf euch...

ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Weges.

Alles ist gut.